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DSL Verfügbarkeit in Hohenfelde
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 BeitragVerfasst am: 08.06.2008 10:22 Antworten mit Zitat  
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  Udo
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Hallo,

kurz vor der Kommunalwahl hat der Amtsvorsteher des Amtes Horst - Herzhorn und gleichzeitig stellvertretender Landrat Klaus Siebert (CDU) auf der letzten Amtsausschußsitzung  mitgeteilt, daß er im Gemeindetag den Anschub für eine flächendeckende Versorgung mit modernem Breitbandkabel gegeben hat.

Zitat: "Es muß das Ziel sein, daß alle Einwohner des Kreises auch auf entlegenen Höfen an die modernen Kommunikationsmöglichkeiten   -von welchem Anbieter auch immer-  angeschlossen werden. Und hier sehe ich besonders den Kreis in der Pflicht."

Als ersten Schritt hat eine Gruppe, in der neben Siebert u. a. leitende Verwaltungsbeamte einiger Ämter des Kreises, der Geschäftsführer der Aktiv-Region Steinburg und der CDU-Kreistagsvorsitzende tätig wurden, eine Machbarkeitsstudie in Auftrag gegeben.

Die Vertreter der zwölf amtsangehörigen Gemeinden zeigten sich erfreut über die Initiative Sieberts. Hohenfelde ist auch eine dieser zwölf Gemeinden, deren Vertreter sich freuten, weil andere die Arbeit machen und sie untätig zusehen.

Aber wie gesagt, daß war alles vor der Kommunalwahl und auch nur von CDU-Seite. Die SPD hat zu diesem Thema bisher nur die Meinung vertreten, die vorhandene DSL-Geschwindigkeit ist schnell genug (klar mehr Informationen in kürzerer Zeit können diese Spatzenhirne nicht verkraften) und was der Bürger möchte interessiert uns nicht. Die WGH muß sich in der Zukunft beweisen.

Wir werden verfolgen, ob bald flächendeckend Breitbandkabel im Kreis verlegt bzw freigeschaltet werden und wie die politischen Gremien agieren oder reagieren.

Udo

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 BeitragVerfasst am: 05.07.2008 01:28 Antworten mit Zitat  
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  Udo
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Hallo,



04.07.2008


DSL-Diaspora kriegt Finanzspritze von 141 Millionen Euro. Die EU hat Subventionen in Höhe von 141 Millionen Euro für den Breitband-Ausbau in Deutschland genehmigt. Damit soll das hierzulande besonders starke Stadt-Land-Gefälle aufgeweicht werden: Deutschland hat mit die tiefste digitale Kluft in Europa.

Die EU-Kommission hat eine Beihilferegelung im Umfang von 141 Millionen Euro nach den Beihilfevorschriften des EG-Vertrags genehmigt. Damit soll die Breitbandversorgung in den ländlichen Gebieten Deutschlands gefördert werden. Die Regelung soll dazu beitragen, dass die Kluft zwischen ländlichen und städtischen Gebieten beim Zugang zu erschwinglichen Breitbanddiensten geschlossen wird. Die Kommission kam zu dem Ergebnis, dass die im Rahmen der Regelung geschaffenen Anreize der Erreichung der angestrebten Ziele dienen und dass der Wettbewerb zwischen den Breitbandanbietern weiter gefördert wird.
Deutschland braucht die Beihilfe dringend

EU-Wettbewerbskommissarin Neelie Kroes erklärte hierzu: "Deutschland gehört derzeit zu den Ländern der EU, in denen die digitale Kluft zwischen Stadt und Land am tiefsten ist. Ich freue mich, dass deutsche Bürger und Unternehmen im ländlichen Raum durch diese Investition der öffentlichen Hand in der Breitbandversorgung mit denjenigen in den Stadtgebieten gleichgestellt werden."

Ländliche Gemeinden an die Breitbanddienste anzubinden, ist für private Betreiber meist nicht wirtschaftlich attraktiv, da sie aufgrund der geringen Bevölkerungsdichte nicht genügend Kunden werben können,die entsprechende Investitionen rechtfertigen würden. Dies kann zu großen Unterschieden bei der Verfügbarkeit von Breitbandanschlüssen in einem Mitgliedstaat führen.

Starkes Stadt-Land-Gefälle
Einer Idate-Umfrage zufolge betrug die DSL-Abdeckung in den Stadtgebieten Deutschlands 99 Prozent, während sie im ländlichen Raum Ende 2006 nur 58,5 Prozent erreichte und im Januar 2007 bei den Kabelnetzen lediglich einen Marktanteil von fünf Prozent des deutschen Breitbandmarktes ausmachte. Die aktuellen Zahlen haben das Gefälle zwar etwas aufgeweicht, aber die Tendenz stimmt noch immer. Deshalb bedarf es auf dem Land zusätzlicher Anreize zur Verbesserung der Breitbandversorgung.

Geld aus dem Landwirtschaftsfonds
Die EU-Kommission kam zu dem Schluss, dass die Beihilferegelung mit der Politik der Kommission zur Förderung flächendeckender, erschwinglicher Breitbanddienste für alle Bürger der EU in Einklang steht und dass die positiven Auswirkungen der geplanten Investition die etwa durch sie verursachten Wettbewerbsverfälschungen überwiegen. Ein Großteil des genehmigten Geldes soll aus dem Europäischen Landwirtschaftsfonds für die Entwicklung des ländlichen Raums stammen.

Udo

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Re:
 BeitragVerfasst am: 05.07.2008 01:28  
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 BeitragVerfasst am: 15.07.2008 13:40 Antworten mit Zitat  
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  Torben
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An dieser Stelle ein herzlichen Glückwunsch der Gemeinde Hetlingen (Kr.PI) zur neuen DSL-Leitung, welche heute in Betrieb genommen werden soll.
Dieses Thema wurde vor wenigen Wochen in den Elmshorner-Nachrichten ausführlich dargestellt. Und da die Sachlage in Hohenfelde vergleichbar ist, habe ich versucht mit der Gemeinde Hetlingen in Kontakt zu treten, um mir mal einen Überblick über den bestehenden Vertrag mit der Telecom etc. zu verschaffen. Das Bürgerbüro Haseldorf verwies mich an das Rathaus Uetersen und hier versprach man mir, meine Anfrage an die Bürgermeisterin von Hetlingen weiterzuleiten und mich dann anzurufen.
Leider erfolgte bis zum heutigen Tag kein Anruf aus Hetlingen bei mir, so dass ich vor knapp 2 Wochen mit der Telecom, in Person von Herrn Schneider-Akkurt, in Kontakt getreten bin. Herr Schneider-Akkurt hat nun eine neue Versorgungsübersicht für Hohenfelde in Auftrag gegeben und sobald diese vorliegt wird er sich mit dem Ergebnis an die Gemeinde wenden.
Des Weiteren hat Marion Gaudlitz den Herrn Schneider-Akkurt am vergangenen Freitag in Kiel bei einer Breitbandveranstaltung des Gemeindetages getroffen und ihm einen Fragenkatalog zukommen lassen. Leider verweist er in seinen Antworten immer wieder darauf, dass er zu diesem Zeitpunkt keine Aussagen treffen kann, da erst die Versorgungsübersicht stehen muss und dann - von Seiten der Telecom - geprüft wird, ob eine Wirtschaftlichkeitsberechnung erfolgen wird.
Unter dem Strich heißt das für uns zum jetzigen Zeitpunkt, dass wir vorerst auf die neuen Ergebnisse der Telecom warten müssen.


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 BeitragVerfasst am: 15.07.2008 14:03 Antworten mit Zitat  
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  Udo
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Hallo,

naja, immerhin ein paar Zeilen zur Breitbandgeschichte. Die einzelnen Bürgerveranstaltungen in Hetlingen habe ich besucht und mich auch mit Frau Ostmeier  (Bürgermeisterin)  und verschiedenen Gemeindevertretern unterhalten.  Auch die Leute der Telekom habe ich auf das Problem Breitband in Hohenfelde angesprochen. Das Problem war zu dem Zeitpunkt das Desinteresse der Gemeindevertreter Hohenfelde; speziell Herr Passig!

Aber wie sagt der Volksmund so schön: Steter Tropfen höhlt den Stein.

Jeder Beitrag hier im Forum trug und trägt dazu bei, daß die gewählten Politiker aufwachen und den Wählerwillen umsetzen und nicht auf Selbstbeweihräucherung setzen.

Udo


PS:  Wolltest du nicht ab und zu mal anfragen bei mir, Torben? Ich hätte dir schon bei der   Kontaktaufnahme geholfen.



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 BeitragVerfasst am: 18.07.2008 17:57 Antworten mit Zitat  
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  Udo
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Hallo,


5.07.2008


Praxisbeispiel: "Breitband für alle" ist technisch lösbar                                                                                                                                                                                       Die Fraunhofer ESK hat für die Gemeinde Weiding im bayerischen Wald ein technisches Konzept erarbeitet, um allen Haushalten einen Breitband-Internetanschluss anzubieten. Das war angesichts der Lage derGemeinde eine ziemliche Herausforderung.

Die Ingenieure haben die Gemeinde von der Bedarfserhebung über das technische Konzept bis zur Ausschreibung begleitet. Für die spezifische- und nicht unkomplizierte - Situation von Weiding wurde eine technisch realisierbare und wirtschaftlich sinnvolle Lösung vorgeschlagen: Eine Hybrid-Lösung aus DSL-Anschlüssen und der Funktechnologie WiMAX.

Gemeinde legt tatsächlichen Bedarf offen
Das Projekt "Praxisnahe Lösungen zur Schließung von Breitband-Versorgungslücken" wurde vom Wirtschaftsministerium gefördert. Experten haben für verschiedene Gemeinden in ländlichen Gebieten die Möglichkeiten zur Sicherstellung der Breitbandversorgung untersucht. Für die Gemeinde Weiding (Landkreis Cham) haben die Ingenieure der Fraunhofer ESK prototypisch erarbeitet, wie eine Gemeinde vorgehen muss, um den Aufbau und Betrieb eines breitbandigen Netzes auszuschreiben. Der entscheidende Punkt für die Gemeinde ist, ihren Bedarf an breitbandigen Internet-Anschlüssen tatsächlich darzulegen.


DSL geht fast nirgendwo
Für das technische Konzept hat die Fraunhofer ESK die räumliche Verteilung der Haushalte, die bestehende Telekommunikationsinfrastruktur und die geographischen Gegebenheiten erfasst. Die Gemeinde Weiding, deren Einwohner auf 14 Ortsteile verteilt leben und an drei Ortsvermittlungsstellen angebunden sind, stellt eine besondere Herausforderung dar. Fast alle Teile der Gemeinde sind zu weit von den jeweiligen Ortsvermittlungsstellen entfernt, um derzeit mit DSL versorgt zu werden.
"Für eine flächendeckende Breitbandversorgung benötigt man aufgrund der Lage der Ortschaften der Gemeinde Weiding mindestens sieben sog. Aggregationslinks, die den Datenverkehr mehrerer Haushalte gebündelt übermitteln", erläutert Dr.-Ing. Erik Oswald, Wissenschaftler bei der Fraunhofer ESK, die erste Analyse. In diese sind dann die bestehende Infrastruktur – ein Funkturm auf dem nahegelegenen Berg Dachsriegel und eine Glasfaserleitung entlang einer Bahnstrecke –eingeflossen. Auf Basis dieser Daten haben die Ingenieure die Möglichkeiten analysiert und technisch machbare Lösungen vorgeschlagen.Diese Lösungen wurden hinsichtlich ihrer Wirtschaftlichkeit aus der Sicht eines potentiellen Netzbetreibers und des Kunden geprüft und bewertet.
Die favorisierte Variante ist eine Hybridlösung aus DSLund der Funktechnologie WiMAX. Dabei werden Schaltschränke, so genannte DSLAMs und Splitter, aufgestellt, die dann das bestehende Telefonnetz nutzen, um die DSL-Signale an die Haushalte weiterzuleiten. Die DSLAMs werden über eine WiMAX-Funkverbindung (Aggregationslink) zum Funkturm auf dem Dachsriegel mit dem Internet verbunden.


DSL plus Glasfaser wurde abgelehnt
Eine weniger wirtschaftliche Lösung sei eine Kombination aus DSL und Glasfaser. Hier würden die DSLAMs mit Glasfaserkabel angebunden.Trotz der Berücksichtigung der jeweils kürzesten Wege für die Anbindung der Orte und der Einbeziehung des bestehenden Glasfaserkabels in die Planung würden die notwendigen Erdarbeiten zu hohe Kosten verursachen,so das Fazit der Ingenieure.


Andere Gemeinden können Infos einholen
Die Fraunhofer ESK wird die Studie bei der Breitbandinitiative Bayern, Regionalveranstaltung Schwaben, am 24. Juli in Krumbach vorstellen. Dort können sich interessierte Gemeinden informieren, wie sie vorgehen müssen, um eine breitbandige Internetversorgung auszuschreiben.


Udo

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Zuletzt bearbeitet von Udo am 18.07.2008 18:23, insgesamt einmal bearbeitet


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 BeitragVerfasst am: 18.07.2008 18:23 Antworten mit Zitat  
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  Udo
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Hallo,


Breitbandquote in Deutschland beträgt jetzt 98 Prozent                                                       Die DSL-Diaspora ist wieder etwas kleiner geworden. Seit dem eine Guppe aus Politikern, Verbänden, Telekom-Wettbewerbern und Vertretern der Telekom zusammenarbeitet, tut sich etwas. Doch in vielen Gemeinden sieht es nach wie vor düster aus.

Der Breitbandatlas des Bundeswirtschaftsministeriums zeigt auf, dass im Laufe des letzten Jahres einige Breitbandlücken geschlossen werden konnten. Mittlerweile haben nach Angaben des Wirtschaftsministeriums gut 98 Prozent der Haushalte die Möglichkeit, breitbandige Anschlüssezu nutzen. Im Jahr 2007 kamen gut fünf Millionen neue Kunden hinzu.

700.000 Haushalte mit Schneckentempo
Derzeit haben rund 50 Prozent aller Haushalte einen Breitbandanschluss. Der Anteil der Breitbandkunden mit einer (offiziellen) Bandbreite von mindestens 2 Mbit/s beträgt den Angaben zufolge gut 70 Prozent. Gleichwohl haben immer nochmehr als 700.000 Haushalte gar keinen und weitere fünf bis sechsProzent der Haushalte einen qualitativ nur unbefriedigenden Breitbandzugang. Daran will die Bundesregierung arbeiten, so dasVersprechen.


Expertengruppe berät Gemeinden
So wurde im Bundesministerium für Wirtschaft und Technologie eine Breitbandarbeitsgruppe eingerichtet, in der alle relevanten Branchenverbände, die Deutsche
Telekom, kommunale Spitzenverbände, die Bundesnetzagentur, Ländervertreter, derDIHK und Breitbandkompetenzzentren an der Beseitigung der Breitbandversorgungslücke mitwirken. Im Mittelpunkt der Aktivitäten steht eine gezielte Informationspolitik, mit der Hilfe zur Selbsthilfefür die betroffenen Regionen geleistet werden soll.


Es gibt Alternativen zu DSL
Dass in vielen Fällen ökonomisch tragfähige Marktlösungen möglich sind, hat ein kürzlich durchgeführtes Pilotprojekt bestätigt. Im Zuge des Projekts haben vom Wirtschaftsministerium beauftragte Experten eine Reihe von unversorgten Kommunen vor Ort beraten. In allen Fällen seien sich selbst tragende Alternativlösungen gefunden worden, die in den Kommunen teilweise auch schon umgesetzt werden.



Udo


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 BeitragVerfasst am: 08.08.2008 14:38 Antworten mit Zitat  
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  Torben
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Stadtwerke planen Funkstrecke: Bald DSL für alle Steinburger
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Vom Hennstedter Fernsehturm aus könnte der Kreis Steinburg flächendeckend mit schnellem Datenfluss versorgt werden.
Gute Nachricht für alle Steinburger, die händeringend auf einen schnellen Zugang zum weltweiten Informationsnetz warten: Die Stadtwerke Itzehoe planen ein Funknetz für eine flächendeckende Versorgung mit DSL. Im Amtsausschuss Itzehoe-Land, so berichtet Verwaltungsleiter Volker Tüxen, sei die Botschaft bereits mit großer Erleichterung aufgenommen worden.
Die Gemeinden dort wollen das Projekt so gut wie möglich unterstützen. Insbesondere in Kleve hatte sich bereits eine Initiative verzweifelter Bürger gebildet, die gegen die Benachteiligung des ländlichen Raumes Sturm liefen. Pläne für eine Funk-Standleitung aus Richtung Wilster konnten aber nicht realisiert werden. Zuletzt hatte sich auch der Steinburger Gemeindetag mit dem Thema befasst und die chronische Unterversorgung mit schnellen Datenleitungen ganz oben auf die Tagesordnung gesetzt.

Die Stadtwerke Itzehoe könnten nun die Informationsprobleme tausender von Steinburgern, aber auch von vielen Gewerbetreibenden auf einen Schlag lösen.

Wie Stadtwerke-Leiter Manfred Tenfelde bestätigte, werde derzeit ein entsprechendes Projekt vorbereitet, wobei allerdings die Zustimmung der Aufsichtsgremien noch ausstehe. Hintergrund ist der Verbund der Itzehoer mit den Stadtwerken Glückstadt. Um zwischen den beiden Standorten zu einem schnellen Datenaustausch zu kommen, soll eine dauerhafte Funkverbindung installiert werden. "Wir wollen damit insbesondere unsere Daten aus dem Rechnungswesen übertragen", so Tenfelde. Entlang der bereits für dieses Jahr geplanten Richtfunkstrecke könnten sich interessierte Bürger "einklinken".

Im nächsten Jahr, so der Planungsstand, könnte das Netz dann auf den gesamten Kreis Steinburg ausgedehnt werden. "Wir wollen Dienstleister für die Dörfer werden", erläutert Tenfelde die dahinter steckende Strategie. Vom Hennstedter Fernsehturm aus könnten Steinburger Haushalte fast flächendeckend erreicht werden. Zusammen mit den Funkstandorten auf dem Gelände der Stadtwerke in Itzehoe und Glückstadt sowie mindestens vier weiteren Sendeeinrichtungen könne man auch die letzten Winkel des Kreisgebiets erreichen.

Eine ermutigende Machbarkeitsstudie haben die nordrhein-westfälische Innofactory GmbH und die WiNet Service GmbH mit Sitz in Brokstedt ausgearbeitet. Danach könnte über das Funknetz eine sechs MB-Verbindung angeboten werden. Nutzer zahlen für die Bereitstellung einmalig 99,95 Euro und dann eine Flatrate von 35 Euro im Monat. Enthalten ist darin auch eine Telefonnummer.

Große Antennenanlagen sind laut Tenfelde nicht erforderlich. Die am Haus anzubringende Empfangsstation sei lediglich so groß wie ein Essteller. "Im Prinzip brauchen wir letztlich nur eine Sichtverbindung zum Funknetz", so Tenfelde. Und: Jeder Kunde, der einen Vertrag haben möchte, werde im Vorfeld beraten. Interessant für Gewerbetreibende: Möglich ist auch eine Standleitung mit 2 MB pro Sekunde. Das würde dann einmalige 1250 Euro und monatlich 199 Euro kosten.

Nach den Ergebnissen der Studie müssten die Stadtwerke bei den Steinburgern eigentlich offene Türen einrennen. Derzeit gelten von den gut 54 000 Haushalten mehr als 13 000 als unterversorgt, vor allem im ländlichen Raum. Die erforderliche Investitionssumme wird mit 2,4 Millionen Euro angegeben. Bereits bei 2 000 Kunden könnte sich das rechnen. Geplant wird mit 3 200 Nutzern, das Marktvolumen liegt sogar bei 7 500. Die so genannte Initialstudie wirbt abschließend mit schlagkräftigen Argumenten für das Funknetz: verbesserte Standortqualität für Gewerbe und Privathaushalte, Sicherheit für bestehende und für neue Arbeitsplätze.


Quelle: Norddeutsche Rundschau vom 06.08.2008, Autor: Volker Mehmel


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 BeitragVerfasst am: 22.08.2008 23:44 Antworten mit Zitat  
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  Udo
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Hallo,

wieder ein paar Neuigkeiten über die Pläne der Telekom.



18.08.2008


Telekom-Netzumbau hat massive Folgen für den Wettbewerb. Telekom-Chef René Obermann will das klassische Festnetz komplett auf IP-Technologie umstellen und die im alten Netz verbliebenen Kunden dann zwangsumstellen. Das hat auch Folgen für die Wettbewerber.


Laut einem Bericht der WirtschaftsWoche ist der bei der Telekom geplante Netzumbau noch deutlich umfangreicher als bislang bekannt. Dass der Ex-Monopolist sein heutiges Festnetz irgendwann abschalten und durch ein digitales, internetbasiertes Netz ersetzen wird, ist bekannt. Nun bringt die WiWo neue Details und beruft sich dabei auf ein vertrauliches Papier von Telekom-Festnetzchef Höttges.

Problem für den Wettbewerb
Demnach will Telekom-Chef Obermann bis 2014 das heutige Netz digitalisiert haben und im Zuge dessen rund 7000 der insgesamt 7900 Schaltstellen im gesamten Bundesgebiet schließen. Das wäre eine ziemliche Katatrophe für die Wettbewerber, denn diese sind bei der sogenannten "letzten Meile" nach wie vor auf die Telekom angewiesen. Wenn die Telekom Schaltstellen schließen würde, könnten die Konkurrenten an diesen Standorten keine Produkte mehr schalten.

Kunden sollen zwangsumgestellt werden
Der WiWo zufolge sollen altes und neues Netz nur für eine kurze Übergangszeit parallel laufen. Zum Zeitpunkt X sollen im alten Netz verbliebene Kunden dann zwangsmigriert werden. Das soll dann geschehen, wenn die Zahl der Festnetzkunden auf unter sieben Millionen sinkt -derzeit sind es noch rund 29 Millionen. Dem Bericht zufolge seien alle genannten Zahlen als "Diskussionsgrundlage" für Gespräche mit den Wettbewerbern und der Bundesnetzagentur gedacht, also noch nicht fix.

Da kann man wieder sehen, wie ein Monopolist seine marktbeherrschende Stellung ausnutzt. Alleine das der Bürger dann zwangsumgestellt wird, ohne eine Alternative zu haben, ist eine Frechheit. Wir werden das Geschehen verfolgen und berichten dann darüber.

Udo

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Zuletzt bearbeitet von Udo am 01.09.2008 13:30, insgesamt einmal bearbeitet


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 BeitragVerfasst am: 23.08.2008 00:02 Antworten mit Zitat  
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Hallo,


21.08.2008

Über 800.000 Haushalte ohne Zugang zum Breitband. Fast 817.000 Haushalte in Deutschland haben zurzeit keinen Zugang zum Breitband. 615 Gemeinden seien noch nicht an das Breitbandnetz angeschlossen, teilte die Bundesregierung in ihrer Antwort auf eine Anfrage der Links-Fraktion im Bundestag mit.

Berlin (ddp/cm) - Das teilte der Infodienst "Heute im Bundestag" am Dienstag mit. Die Aktivitäten der Bundesregierung zur Breitbandversorgung im ländlichen Raum seien im ersten Halbjahr 2008 "sehr erfolgreich" verlaufen, hieß es weiter. Als besonders positiv erweise sich dabei die vom Wirtschaftsministerium vorangetriebene Vernetzung und Koordinierung der verschiedenen Akteure am Markt. Mittlerweile haben nach Angaben des Wirtschaftsministeriums gut 98 Prozent der Haushalte die Möglichkeit, breitbandige Anschlüsse zu nutzen. Im Jahr 2007 kamen gut fünf Millionen neue Kunden hinzu.

Hilfe zur Selbsthilfe
Um Lösungen für die DSL-Diaspora zu finden, wurde im Bundesministerium für Wirtschaft und Technologie eine Breitbandarbeitsgruppe eingerichtet, in der alle relevanten Branchenverbände, die Deutsche Telekom, kommunale Spitzenverbände, die Bundesnetzagentur, Ländervertreter, der  DIHK und Breitbandkompetenzzentren an der Beseitigung der Breitbandversorgungslücke mitwirken. Im Mittelpunkt der Aktivitäten steht eine gezielte Informationspolitik, mit der Hilfe zur Selbsthilfe für die betroffenen Regionen geleistet werden soll.

Mal sehen was da rauskommt und vor allem wann?

Udo

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 BeitragVerfasst am: 23.08.2008 00:13 Antworten mit Zitat  
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nochmal Hallo,


22.08.2008

Anschluss ans Breitband-Internet soll besser werden. Ländliche Gebiete Sachsen-Anhalts sollen besser mit dem schnellen Breitband-Internet versorgt werden. Landwirtschaftsministerin Petra Wernicke (CDU) sagte am Donnerstag in Magdeburg, für Pilotprojekte stünden drei Millionen Euro bereit.

Magdeburg (ddp/cm) - Vor allem wirtschaftspolitische Erwägungen hätten den Ausschlag für diese gemeinsame Initiative von Agrar- und Wirtschaftsministerium gegeben, sagte die Ministerin. Davon profitierten nicht nur Privathaushalte, sondern vor allem Unternehmen.

Was förderfähig ist
Das Ministerium verwies darauf, dass ab September Informationen und Antragsunterlagen im Internet unter   www.mlu.sachsen-anhalt.de    abrufbar oder direkt beim Amt für Landwirtschaft, Flurneuordnung und Forsten erhältlich sind. Kommunen können sich bis 31. Oktober um eine Förderung bewerben. Im November sollen von einer Kommission die ersten Projekte ausgewählt werden. Förderfähig sind dabei Zuschüsse der Gemeinden und Gemeindeverbände an private oder kommunale Netzbetreiber.

Nur als Info gedacht, da anderes Bundesland;  aber die schlafen nicht.

Udo

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 BeitragVerfasst am: 08.09.2008 22:55 Antworten mit Zitat  
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Hallo,

und wieder mal Neuigkeiten über den Monopolisten Telekom:


6.08.2008

DSL auf dem Land könnte vergleichsweise teuer werden
Die Netzagentur denkt darüber nach, die Telekom teilweise aus der DSL-Regulierung zu entlassen. Das würde bedeuten, die Telekom müsste in diesen Zonen die Wettbewerber nicht mehr an ihr Netz lassen. Ein deutliches Preisgefälle könnte die Folge sein.

Matthias Kurth, Präsident der Bundesnetzagentur, hat in einem Interview mit der "Frankfurter Allgemeinen Zeitung" Überlegungen seiner Behörde skizziert, wonach die Deutsche Telekom teilweise aus der DSL-Regulierung entlassen werden könnte. Kurth begründete dies mit der gewachsenen Konkurrenz in den Städten, wo mittlerweile verschiedene Anbieter neben dem Ex-Monopolisten tätig sind. Diese Märkte funktionierten, so Kurth, dort müssen man eigentlich nicht mehr regulierend eingreifen.

Anhörung startet Mittwoch
Allerdings berge eine solche regionale Differenzierung auch Risiken,so der Netzagentur-Präsident. Bevor eine Entscheidung gefällt werden könnte, müsse diese sorgfältig geprüft werden. Am Mittwoch soll zu diesem Thema eine Anhörung starten. Eine solche Lockerung der Regulierung käme der Telekom, die dies schon seit längerem fordert, sehr gelegen. Sie müsste den Konkurrenten in den deregulierten Gebieten dann nicht mehr ihr Netz öffnen.

Stadt-Land-Gefälle
Eine solche Stadt-Land-Schere könnte dazu führen, dass sich der Preiskampf in den städtischen, wettbewerbsintensiven Gebieten verschärft, die DSL-Zugänge dort vielleicht noch billiger werden. Auf dem Land hingegen würde der Ausbau möglicherweise noch langsamer vonstatten gehen, die ohnehin bestehende digitale Spaltung könnte sich verschärfen. Schon jetzt werden beim so genannten Bitstream Access, um den es letzlich geht, die DSL-Pakete in den ländlichen Regionen fünf Euro teurer angeboten als in den städtischen - wegen des höheren technischen Aufwands, wie es die Anbieter formulieren.


Wieder mal ein Beweis für die Machenschaften des Monopolisten und der Netzagentur. Der Grund für diese Überlegung ist für die Bevölkerung auf dem Land nicht nachvollziehbar.



UPDATE: Die Telekom will den DSL-Ausbau in der Fläche vorantreiben. „Wir werden Ende 2008 rund 96 Prozent aller Haushalte mit DSL versorgen, und das in über achtzig Prozent aller Anschlüsse  mit mehr als zwei Megabit pro Sekunde", sagte Festnetzvorstand Timotheus Höttges am Donnerstag in Berlin auf der Internationalen Funkausstellung. Rund 600 Millionen Euro habe die Telekom dafür 2007 und 2008 investiert. Der Telekom wurde immer wieder  vorgeworfen, zu wenig in die ländlichen Regionen zu investieren, die weniger Erlös als die großen Städte versprechen. „Ein Prozent der Investitionen in die weißen Flecken werden von unseren Konkurrenten getätigt, den Rest stemmt die Telekom alleine",  setzte Höttges dem entgegen. In Ballungsgebieten rüstet die Telekom ihr Netz mit Glasfaser auf, um Surfen mit Geschwindigkeiten von bis zu 50 MBit pro Sekunde zu ermöglichen. Bis Jahresende sollen 50 Städte an das Hochgeschwindigkeitsnetz  angeschlossen sein. Jetzt sei es an der Politik, für Investitionssicherheit zu sorgen, um auch in anderen Gebieten das Netz aufzurüsten, sagte Höttges.

Anmerkung:
Nicht die Telekom allein stemmt den Rest der Investitionen: sie läßt sich ihren Ausbau von den Gemeinden mit bezahlen. Also letztendlich vom Bürger, der dann auch noch seine Investition monatlich kaufen muß, damit es den Managern gut geht.

Gruß
Udo

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Hallo,

und wieder mal etwas neues bzw. altes



Eigeninitiative

06.10.2008

Waldstetten: Ein Dorf gräbt sich selbst zum DSL-Anschluss

Vor gut einem Jahr gab es einen ähnlichen Bericht aus Westfalen, jetzt ist es eine badische 600-Seelen-Gemeinde, die sich selbst zu ihren DSL-Anschlüssen gräbt. Die Telekom wollte 200.000 Euro haben - nun greifen die Waldstettener selbst zum Spaten.

Waldstetten (red) - Die gerade mal 600 Einwohner zählende Ortschaft im Neckar-Odenwald-Kreis hat genug von Internetzugängen im Schneckentempo. Wie im vergangenen Jahr im westfälischen Hegensdorf greift nun auch in Nordbaden eine Gemeinde selbst zum Spaten. Medienberichten zufolge wollen rund 50 Einwohner ehrenamtlich einen Tunnel graben. So sollen die von der Telekom geforderten 200.000 Euro für den DSL-Ausbau umgangen werden.

Bürger zwischen 12 und 78 helfen mit.

Diese Summe, die für den Anschluss an den nächstgelegenen Verteiler fällig geworden wäre, war der Gemeinde zu hoch. Genauso wie in Hegensdorf sollen nun auch in Waldstetten von den Helfern Leerrohre verlegt werden, in die später die Glasfaserkabel hineingeschossen werden.

Selbst gegraben und mehrere hunderttausend Euro gespart: So kann es auch in anderen Gemeinden funktionieren.

Die DSL-Selbergräber könnten das schnelle Internet sogar ohne weitere Zusatzkosten erhalten: Wenn sich mindestens 115 Haushalte in Waldstetten für DSL entscheiden und einen entsprechenden Vertrag mit der Telekom abschließen, will der Bonner Konzern den Berichten zufolge die ansonsten noch ausstehenden 110.000 Euro selbst tragen. 90 Verträge seien schon in trockenen Tüchern, hieß es.

Es gibt auch Gemeinden, die Initiative zeigen!!!!

Gruß
Udo

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Hallo,
mal wieder etwas für das endlose Thema DSL


11.11.2008


Telekom pumpt 100 Millionen Euro in die DSL-Diaspora  Im Bemühen um eine flächendeckende Versorgung mit schnellen Internetanschlüssen in Deutschland hat die 250. Gemeinde in Deutschland eine Kooperation mit der Deutschen Telekom zum Ausbau des DSL-Netzes vereinbart.

Bonn (AFP/cm) - Zunächst zwölf Ortsteile der Stadt Schmallenberg im Hochsauerlandkreis sollten an das Breitbandnetz der Telekom (www.telekom.de) angeschlossen werden, teilte der Konzern am Montag in Bonn mit. Weitere sechs Ortsteile sollten später folgen. Damit sich der Ausbau des Netzes auf dem Land lohnt, übernimmt die Stadt eine Garantie für 692 Neukunden- womit sich der Ausbau nach Angaben der Telekom rentiert.

Oft lohnt sich der Ausbau nicht
In vielen ländlichen Gebieten in Deutschland sind bislang keine DSL-Anschlüsse für schnellen Internetzugang verfügbar. Der Ausbau lohnt sich für Unternehmen wie die Telekom normalerweise nicht, da die Investitionen hoch und die Zahl der Kunden gering sind. Einige Gemeinden und Bürgerinitiativen gehen daher Kooperationen für den Ausbau mit Telekommunikationsanbietern ein. Auch die Bundesregierung will den Ausbau von Breitbandnetzen forcieren, ein entsprechendes Beihilfepaket genehmigte die EU-Kommission am Freitag.

100 Millionen Euro für die DSL-Diaspora
Die Telekom investiert 2008 nach eigenen Angaben 300 Millionen Euro in den Breitbandausbau, 100 Millionen davon sollen weiße Flecken bei der DSL-Versorgung schließen. Ziel sei es, bis Ende des Jahres 96 Prozent der deutschen Haushalte mit einem Anschluss für schnelles Internet zu versorgen, erklärte das Unternehmen. Die Wettbewerber des Ex-Monopolisten beklagen regelmäßig, beim DSL-Netzausbau außen vor zu bleiben. Sie fordern, das Verfahren transparenter zu gestalten und die Telekom-Konkurrenten miteinzubeziehen.

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 BeitragVerfasst am: 16.11.2008 16:38 Antworten mit Zitat  
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  Udo
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Hallo,


13.11.2008


Brandenburg fördert schnelle Internetanschlüsse. Ein neues Förderprogramm für schnelle Internetverbindungen auf dem Land soll in Brandenburg anlaufen. Aktuellen Schätzungen zufolge könnten damit rund 3000 Privathaushalte und etwa halb so viele Firmen einen Breitbandanschluss erhalten.


Potsdam (ddp/cm) - Das Land will die Anbindung der Dörfer an das schnelle Internet verbessern. Agrarminister Dietmar Woidke (SPD) legte dazu am Dienstag ein neues Förderprogramm auf. Zunächst sollen nach Angaben des Ministeriums landesweit 14 Projekte unterstützt werden.Dabei würden 60 Prozent der Kosten bis zu maximal 200 000 Euro gefördert. Nach ersten Schätzungen könnten damit etwa 3000 private Haushalte sowie 1740 Firmen und Agrarbetriebe einen Breitbandanschluss erhalten. Später sollen weitere Projekte folgen.

Mindestens 1 Mbit pro Sekunde

Ziel des Programms sei, Investitionen im ländlichen Raum Brandenburgs zu fördern, die für die Netzbetreiber wegen der geringen Bevölkerungsdichte nicht wirtschaftlich wären. Zunächst sei ein Auswahlverfahren geplant. Dabei sollen an der Förderung interessierte Kommunen einen Anbieter ermitteln, der mit Unterstützung öffentlicher Fördermittel in unterversorgten Gebieten Internetanschlüsse mit einerÜbertragungsrate von mindestens zwei Megabit pro Sekunde sichern kann.

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 BeitragVerfasst am: 21.11.2008 23:55 Antworten mit Zitat  
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  Udo
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Hallo,
wieder mal eine kleine Neuigkeit:


18.11.2008

Bundesweite Befragung zur Breitbandversorgung startet. Die zunächst in Rheinland-Pfalz durchgeführte Befragung von Kommunen zur Versorgung mit Breitbandinternet wird nun auf das übrige Bundesgebiet ausgeweitet. Dabei werden etwa die Zahl bislang unversorgter Haushalte und Betriebe abgefragt.

Berlin (red) - Ziel der am Montag gestarteten Befragung vom Wirtschaftsministerium und Deutschem Städte- und Gemeindebund sei es laut Initiatoren, einen entscheidenden Beitrag hin zu einer flächendeckenden Breitbandversorgung zu leisten.

Datenbank zeigt Versorgungslücken auf
Im Rahmen der Befragung werden Daten erhoben, die für eine flächendeckende Versorgung relevant sind. Hierzu zählen zum Beispiel die Anzahl unversorgter Haushalte und Betriebe, vorhandene TK-Infrastrukturen und mitnutzbare Einrichtungen in unversorgten Ortsteilen. Mit Hilfe der daraus erstellten Datenbank können dann für jede Gemeinde die geeigneten Technologien und der Wirtschaftlichkeitsgrad der Erschließung identifiziert werden. Je genauer die Angaben der Gemeinden sind, desto leichter fällt die Schließung der Versorgungslücken.

Anbieter können Kommunen gezielt ansprechen
Hierdurch werden Marktzutrittskosten reduziert und Anreize für Unternehmen geschaffen, sich mit Lösungen zur Breitbandversorgung zielgerichtet an die Gemeinden zu wenden. Die Ergebnisse der Befragung werden über das Breitbandportal des BMWi (zukunft-breitband.de) verfügbar gemacht. Die für Rheinland-Pfalz vorliegenden Ergebnisse sind bereits veröffentlicht.
Angeregt wurde der Aufbau einer solchen Datenbank vom Verband der Anbieter von Telekommunikations- und Mehrwertdiensten (VATM). Der Deutsche Städtetag, das Bundeslandwirtschaftsministerium, die Länder und die einschlägigen Wirtschaftsverbände unterstützen diese Initiative.

Effizient ausbauen
Jürgen Grützner vom VATM betonte, es sei entscheidend, dass die effizienteste Technologie zum Einsatz komme und mögliche Fördergelder nicht dafür verschwendet würden, DSL-Netze genau dort aufzubauen, wo bisher ein solcher Ausbau wegen Unwirtschaftlichkeit von der Deutschen Telekom strikt abgelehnt wurde. Grützner appellierte an die politisch Verantwortl ichen in Kommunen und Landkreisen, die wichtigsten wirtschaftlichen, topographischen und infrastrukturrelevanten Rahmendaten schnellstmöglich zu liefern. In Rheinland-Pfalz hatten sich innerhalb kurzer Zeit rund drei Viertel der betroffenen Kommunen zurückgemeldet.

Gruß
Udo

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Re:
 BeitragVerfasst am: 21.11.2008 23:55  
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